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  • 3. Jul. 2012

    30.06.2012 - Islamisten haben mit der Zerstörung jahrhundertealter Grabstätten in der Welterbestadt Timbuktu im Norden Malis weltweites Entsetzen ausgelöst. Mitglieder der Gruppe Ansar Dine verwüsteten am 30. Juni 2012 drei Mausoleen islamischer Heiliger. Die UN-Kulturorganisation Unesco unterbrach ihre Sitzung in St. Petersburg, bei der sie neue Welterbestätten auswählte, und sprach von einer „tragischen Nachricht”.

    Die Islamisten zerstörten binnen weniger Stunden die Grabstätten der Heiligen Sidi Mahmud, Sidi Moctar und Alpha Moya und zogen anschließend in Richtung weiterer Mausoleen weiter. Die teils bewaffneten Männer seien mit Spitzhacken und Meißeln vorgegangen. Sie reagierten mit der Zerstörung nach eigenen Angaben auf die Entscheidung des Welterbekomitees vom 28. Juni 2012, Timbuktu wegen des bewaffneten Konflikts in Mali auf die Liste des gefährdeten Welterbes zu setzen.

    Quelle: Der Tagesspiegel am 30.06.2012

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