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  • 11. Mai. 2016

    Friedhöfe sind Begräbnisstätten und Orte der Erinnerung und des Gedenkens. Sie sind aber noch mehr: Friedhöfe sind auch historisch interessant, haben kulturelle Bedeutung, sind Lebensraum für unzählige Pflanzen und Tiere und Arbeitsplatz für viele Berufsgruppen. Unsere Friedhofskultur ist nicht statisch, sondern sie ist ständigen Veränderungen und Entwicklungen unterworfen.

    Friedhof

    Aeternitas e.V. fördert eine zeitgemäße, bürgerfreundliche Bestattungskultur und berät Verbraucher in allen organisatorischen, rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten rund um den Trauerfall. Eine breite Öffentlichkeitsarbeit ist seit jeher ein Anliegen des gemeinnützigen Vereins. Bereits zum dritten Mal schreibt die Verbraucherinitiative für Bestattungskultur daher in diesem Jahr den Journalistenpreis “Friedhof heute” aus und setzt damit erneut Anreize für eine qualifizierte Auseinandersetzung mit dem Themenbereich in den Medien.

    Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis würdigt journalistische Arbeiten, die sich dem Thema Friedhof unbefangen und mit gegenwärtigem Bezug widmen. Thematische Einschränkungen für die Beiträge gibt es nicht: Wirtschaftliche, juristische, religiöse sowie praktische Fragen oder auch ökologische, kulturgeschichtliche und künstlerische Aspekte können Gegenstand der Berichterstattung sein.

    Die Wettbewerbsbeiträge müssen im Jahr 2016 in einem deutschsprachigen Publikumsmedium - egal ob Print, Online, Radio oder TV - veröffentlicht worden sein. Einsendeschluss für die Teilnahme ist der 31. Dezember 2016. Neben der Relevanz und Originalität des Themas, werden von der Jury unter anderem die Perspektivenvielfalt, die Qualität der Recherche und deren journalistische Aufbereitung beurteilt. Verliehen wird der Preis Anfang 2017 an drei Preisträger.

    Weitere Informationen zum Medienpreis “Friedhof heute” inklusive der Ausschreibung und der Teilnahmeerklärung sowie zu den Gewinnern der letzten Jahre finden Sie im Bereich „Presse” auf der Webseite www.aeternitas.de.

    23. Feb. 2016

    Foto: Sabine Golkhatmi - 2005Nach dem großen Erfolg der Premiere des Aeternitas-Medienpreises im Vorjahr schrieb die Verbraucherinitiative Bestattungskultur den Wettbewerb „Friedhof heute” 2015 erneut aus. Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis würdigt journalistische Arbeiten, die sich der Institution Friedhof widmen. Zum Stichtag, dem 31. Dezember, hatten sich diesmal 99 Journalisten mit über 100 Arbeiten beworben.

    Am 17. Februar 2016 wurden die Gewinner bekannt gegeben: Den 1. Preis erhielt das Team der HR-2-Sendung „Der Tag” für die Hörfunkproduktion „Der Friedhof im Zeitalter digitaler Unsterblichkeit”. Mit dem 2. Platz wurden gleich zwei Arbeiten ausgezeichnet: Zum einen die Journalistin Tanja Schwarzenbach für ihren Beitrag „Seelenverwandte” in der Süddeutschen Zeitung, zum anderen die zweiteilige Dokumentation „Rendezvous auf dem Friedhof”, eine Produktion des WDR Fernsehens.

    Weitere Informationen und die komplette Jury-Begründung unter www.aeternitas.de

    2. Nov. 2015

    Foto: Sabine Golkhatmi - 2005Der Friedhof soll immaterielles UNESCO-Kulturerbe der Menschheit werden. Das ist das erklärte Ziel der Initiative Kulturerbe Friedhof, die am 28. November 2015 einen entsprechenden Antrag bei der deutschen UNESCO gestellt hat. Genau Informationen dazu bietet eine Basis-Informations-Broschüre, die per E-Mail angefordert werden kann.

    Auf die weltweite Unesco-Liste kann es die deutsche Friedhofskultur erst in einem zweiten Schritt schaffen - frühestens Ende 2016. Dann können Vorschläge von der bundesweiten Liste für das internationale Kulturerbe eingereicht werden.

    Weitere Informationen in diesem Beitrag im Kulturradio.

    8. Aug. 2015

    Christoph KeldenichNach dem großen Erfolg im letzten Jahr schreibt die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas e.V. 2015 wieder den Medienpreis „Friedhof heute” aus. Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis würdigt journalistische Arbeiten, die sich dem Thema Friedhof widmen. Eingereicht werden können bis zum 31. Dezember 2015 Texte und Beiträge aller Themenbereiche, aller Medien (Print, Hörfunk, Fernsehen, Internet) und jeder Darstellungsform (Meldung, Reportage, Bericht, Feature, Interview, Kommentar). Christoph Keldenich ist Vorsitzender der Verbraucherinitiative und war einer von vier Juroren für den im letzten Jahr erstmals vergebenen Journalistenpreis.

    Herr Keldenich, welches Ziel verfolgt Aeternitas mit dem Medienpreis „Friedhof heute”?
    Keldenich:
    Wir beobachten die Bestattungskultur in Deutschland vor allem aus der Perspektive der vom Tod und einer Bestattung betroffenen Menschen. Dabei geht es sehr stark auch um Bilder und Sichtweisen des Friedhofs. Mit dem Medienpreis wollen wir das Interesse von Journalistinnen und Journalisten wecken, sich mit einer Institution auseinanderzusetzen, die für einige Millionen Deutsche eine sehr wichtige Einrichtung darstellt, aber trotzdem oft nur sehr einseitig wahrgenommen wird. Der Friedhof ist auf der einen Seite ein Ort der Trauer, daneben gibt es aber unzählige weitere Aspekte, die eine Auseinandersetzung mit dem Kulturgut Friedhof lohnenswert machen. Deshalb wollen wir die Medienvertreter ermuntern, das Thema „Friedhof” mit Leben zu füllen und seine Vielschichtigkeit zu zeigen.

    Im letzten Jahr wurden zum Wettbewerb 125 Beiträge eingereicht. Das Thema Friedhof scheint also doch in den Medien durchaus stark präsent zu sein. Oder sehen Sie das anders?
    Keldenich:
    Wir waren überrascht von der Anzahl der eingereichten Beiträge. Durch Medienbeobachtung hatten wir vorher ein gewisses Bild vom Friedhofs in den Medien. Unsere Eindrücke, gerade auch was die Häufigkeit der Thematik in Presse und Rundfunk betrifft, haben wir durch die Anzahl und den Inhalt der Einsendungen geändert. In Printmedien werden oft die Friedhöfe vor Ort in den Fokus gerückt, und dann meist wegen negativer Anlässe wie Gebührenerhöhungen oder Diebstählen. Damit wird man aber nicht der Bedeutung des Friedhofs gerecht. Da gibt es noch ganz andere Aspekte, die interessant sind.

    Was macht für Sie einen guten Beitrag zum Thema Friedhof aus?
    Keldenich:
    Die guten Beiträge erfassen den Friedhof in seiner Gesamtheit, auch wenn sie sich dann auf einen einzelnen Aspekt konzentrieren. Sie lassen die Sichtweise der Menschen, für die und durch die der Friedhof als Kulturgut erscheint, nicht außen vor, sondern geben dem angemessenen Raum. Die Vielfalt der Aspekte ermöglicht die Gelegenheit für eine originelle Annäherung an ein gesellschaftlich wichtiges Thema, das uns alle betrifft. Ein guter Beitrag räumt mit Vorurteilen auf und bietet neue Sichtweisen an.

    Weitere Informationen zum diesjährigen Wettbewerb: www.aeternitas.de

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