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  • 16. Jul. 2012

    Foto: Elly Mainz - 200914.07.2012 - Der Golzheimer Friedhof mit den alten Grabmalen von bekannten Düsseldorfern liegt verkehrsgünstig mitten in der Stadt direkt an einer U-Bahn-Haltestelle. Doch die Fahrgäste bekommen davon wenig mit. Deshalb wollte Paul-Jürgen Stein, Vorsitzender des Vereins “Der Golzheimer Friedhof soll leben”, ihn bekannter machen und fand Unterstützung bei der Rheinbahn und bei Thomas Bernhardt von der Geschichtswerkstatt. Der schrieb eine Haltestellengeschichte über den Golzheimer Friedhof. Jetzt ließ die Rheinbahn die Aushänge in die Schaukästen der Fahrgast-Informationen anbringen.

    Quelle: RP am 14.07.2012

    3. Jul. 2012

    30.06.2012 - Islamisten haben mit der Zerstörung jahrhundertealter Grabstätten in der Welterbestadt Timbuktu im Norden Malis weltweites Entsetzen ausgelöst. Mitglieder der Gruppe Ansar Dine verwüsteten am 30. Juni 2012 drei Mausoleen islamischer Heiliger. Die UN-Kulturorganisation Unesco unterbrach ihre Sitzung in St. Petersburg, bei der sie neue Welterbestätten auswählte, und sprach von einer „tragischen Nachricht”.

    Die Islamisten zerstörten binnen weniger Stunden die Grabstätten der Heiligen Sidi Mahmud, Sidi Moctar und Alpha Moya und zogen anschließend in Richtung weiterer Mausoleen weiter. Die teils bewaffneten Männer seien mit Spitzhacken und Meißeln vorgegangen. Sie reagierten mit der Zerstörung nach eigenen Angaben auf die Entscheidung des Welterbekomitees vom 28. Juni 2012, Timbuktu wegen des bewaffneten Konflikts in Mali auf die Liste des gefährdeten Welterbes zu setzen.

    Quelle: Der Tagesspiegel am 30.06.2012

    29. Jun. 2012

    Foto: Elly Mainz - 201229.06.2012 - Viele Menschen wollen sich heute anonym bestatten lassen, um die Angehörigen nicht mit der Grabpflege zu belasten. Unter einem Baum im Friedwald oder aber in selbstgewählten Gemeinschaftsgräbern finden viele Tote heute ihre letzte Ruhe.

    Und die Angehörigen? Längst trauern sie nicht nur auf Friedhöfen, sondern auch im Internet, wo sie individuelle Seiten für ihre Verstorbenen einrichten, virtuelle Kerzen anzünden und sich mit Leidensgenossen austauschen.

    Das Deutschlandradio fragte am 29. Juli 2012 in der Sendung „Lebenszeit” nach: Warum suchen immer mehr Menschen diese Form des Gedenkens? Rücken Trauer und Tod dadurch stärker in die Öffentlichkeit oder führen sie ein Eigenleben im Netz? Und wie verändert sich langfristig das Gesicht der Friedhöfe? - Über diese und andere Fragen wurde mit Experten, Betroffenen und Hörern diskutiert.

    Hier können Sie die Sendung hören.

    21. Mai. 2012

    Foto: Winfried Hartwig - 201020.05.2012 - Als Orte der Trauer verlieren die Friedhöfe in Berlin und Brandenburg langsam an Bedeutung. Der Trend zum kleineren Urnengrab führt dazu, dass immer mehr Fläche ungenutzt bleibt und den Friedhöfen das Geld für die Pflege der zahlreichen denkmalgeschützten Grabanlagen ausgeht.

    Um die Gräber vor Verfall und Vergessen zu bewahren und sie als Orte der Kultur- und Stadtgeschichte zu erhalten, haben sich inzwischen zahlreiche Vereine und Initiativen gegründet. Mit Führungen, Konzerten, Lesungen wollen sie deutlich machen, dass Friedhöfe nicht nur Orte von Tod und Trauer sondern auch von Leben und Lachen sind. Und dass unter Bäumen, Engeln und Grabplatten oft spannende Geschichten verborgen liegen.

    Den Radiobeitrag von Matthias Bertsch finden Sie hier.

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