Der Jüdische Friedhof in Bautzen liegt nordöstlich der Stadt am Rande des Wohngebietes Gesundbrunnen. Der Friedhof wurde erst um 1900 angelegt. Der älteste Grabstein ist von 1906. In der Zeit der beiden Weltkriege wurde hier auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter beigesetzt.
Die Geschichte des Nicolaifriedhofs in Bautzen wird wie folgt beschrieben: 1407 schenkte der Ratsherr Hermann von Unau seinen Weinberg vor dem Nicolaiturm dem Domkapitel zur Anlage eines Friedhofes. Dieser erhielt 1455 seine Weihe. Die hier 1444 erbaute zweischiffige spätgotische Nicolaikirche wurde 1634 im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Seit 1745 fanden auch im Innenraum der Ruine Beisetzungen statt. Seit 1852 wurden in der neu errichteten und geweihten Kapelle auf dem Kirchhof der Nikolaikirche Begräbnisgottesdienste abgehalten. In der Kapelle befinden sich die Gräber von Domdekanen und Bischöfen, die dort vor vielen Jahren bestattet wurden.
Foto: Brigitte Drinkmann
Seinen Namen erhielt der Taucherfriedhof in Bautzen von einer Kapelle, die aus dem Taucherwald bei Uhyst auf den Friedhof umgesetzt wurde. Der Friedhof wurde 1523 geweiht und erhielt 1630 seine erste Einfriedung. Erweiterungen erfolgten von 1598 bis 1899 und 1885 wurde zudem eine Leichenhalle errichtet. Bemerkenswert sind die barocke Grufthausstraße aus dem 18. Jahrhundert und zahlreiche erhaltenswerte Grabdenkmäler aus den letzten vierhundert Jahren. Im Ostteil des Friedhofes wurden die Opfer der Schlacht um Bautzen von 1945 in einfachen Massengräbern beigesetzt.