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  • 22. Feb. 2011

    22.02.2011 - Alternative Bestattungsmethoden sind immer gefragter. In Althegnenberg will ein Waldbesitzer jetzt einen Urnen-Friedhof unter Bäumen einrichten. Das kleine Dorf an der Grenze zu Schwaben könnte so zu einem Vorreiter in Oberbayern werden. Am 24. Februar entscheidet der Gemeinderat.

    Quelle: merkur-online.de am 22.02.2011

    20. Feb. 2011

    20.02.2011 - Zu seinem 75. Todestag bekam der Schauspieler Max Schreck eine eigene Gedenkstele in Güterfelde. Schreck ist mit seiner Darstellung des Grafen Orlok in “Nosferatu” unsterblich geworden.

    Um das Grab von Schreck rankten sich lange Gerüchte, man vermutete es in München, denn dort war er gestorben. In Wirklichkeit lag Schreck bescheiden in einer Urne auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof in Güterfelde.

    Die neue Erinnerungsstele ist 138 Zentimeter groß und trägt eine dunkle Inschrift. Bei der Enthüllung hieß es: “Murnaus filmisches Gespür und Schrecks eindringliche Darstellung des unheimlichen Vampirs machten ‘Nosferatu’ zu einem Meisterwerk, von dem das Genre Horrorfilm bis heute geprägt wird.”

    Quelle: dapd am 20.02.2011

    11. Feb. 2011

    Foto: Winfried Hartwig - 200911.02.2011 - Der Musiker Rio Reiser (1950 - 1996) ist auf einen Berliner Friedhof umgebettet worden. Reiser liegt nun auf dem Alten St. Matthäus Kirchhof in Berlin-Schöneberg, wo am Freitag ein schlichter Grabstein auf die letzte Ruhestätte des Ton-Steine-Scherben-Sängers gelegt wurde.

    Zuvor war das Grab von Rio Reiser (”König von Deutschland”) in Fresenhagen in Schleswig-Holstein. Reisers Bruder Gert Möbius sagte dem Nachrichtenportal news.de, der Künstler sei in seine Heimatstadt gebracht worden. Es habe am Freitag eine Trauerandacht im engsten Familienkreis gegeben. Knapp 15 Jahre nach dem Tod des Sängers ist der Bauernhof in Nordfriesland verkauft worden, auf dem sich bisher Reisers Grab befand.

    Quelle: dpa am 11.02.2011

    27. Jan. 2011

    27.01.2011 - Alte Friedhöfe sind grüne Oasen in der Stadt, sie warten mit so manchem Kulturdenkmal sowie seltenen Tier- und Pflanzenarten auf. Doch will man diesen vielfältigen Charakter bewahren, brauchen Flächen und Bauten auch nach ihrer Stilllegung kontinuierliche fachgerechte Pflege - und das kostet Geld. Wie man trotz knapper Kassen alte Friedhöfe langfristig pflegen und erhalten kann, soll nun ein innovatives Projekt der Stadt Osnabrück zeigen.

    Der Hasefriedhof und und der Johannisfriedhof, die aus der aktiven Nutzung ausscheiden, werden in Parkanlagen mit Friedhofscharakter verwandelt. In dem dreijährigen, mit 123.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt soll ein Pflegeplan erstellt und erprobt werden, der Denkmal- und Naturschutz gleichermaßen berücksichtigt. Zudem werden Langzeitarbeitslose eingebunden und für gärtnerische Tätigkeiten qualifiziert. Die Projektergebnisse werden in zwei Fachsymposien vorgestellt und in einem Leitfaden zusammengefasst.

    Foto: Anke Bührmann - 2009„Im Projekt wird modellhaft erprobt, wie instand setzende und bewahrende Pflege mit dem Naturschutz verknüpft und langfristige Pflegekonzepte entwickelt werden können. Denn die Begräbniskultur wandelt sich, neue fachliche Impulse für die Bewahrung von denkmalgeschützten Grabstätten werden dringend gebraucht”, unterstrich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), im Januar 2011 bei der Übergabe des Förderbescheides an Dr. Horst Baier, zuständiger Vorstand für den Osnabrücker Service Betrieb (OSB) der Stadt Osnabrück.

    „Johannisfriedhof und Hasefriedhof wurden schon 1808 angelegt. Bereits seit 1981 stehen beide jeweils als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Sie bieten einen imposanten Einblick in die Gestaltung und geschichtliche Entwicklung von Grabstätten vom ausgehenden 18. bis zum 20. Jahrhundert”, erklärte Axel Raue, Betriebsleiter des OSB. Auf beiden Arealen finde man bedeutende Begräbnisplätze mit hohem geschichtlichen Zeugnis- und Schauwert.

    „Die denkmalgeschützten Anlagen haben aber auch hohes naturschutzfachliches Potenzial”, unterstrich Brickwedde. Einige geschützte Pflanzenarten wie zum Beispiel der Kleinfrüchtige Ackerfrauenmantel seien auf den beiden Friedhöfen zu Hause. Auf dem Johannisfriedhof sei sogar der einzig bekannte Wuchsort des Acker-Gelbsterns in Westniedersachsen nachgewiesen. Aufgrund des Altbaumbestandes seien die Friedhöfe auch wichtige Brutorte und Nahrungsquellen für die heimische Vogelwelt. Ob weitere geschützte Pflanzen- oder Tierarten auf den beiden alten Friedhöfen ihren Lebensraum haben, werde nun während des Projektes erforscht, erläuterte Brickwedde.

    Das gesamte Vorhaben wird in zwei Fachsymposien - eines nach dem ersten praktischen Pflegedurchlauf und eines nach Ende des Projektes - mit Vertretern anderer Kommunen und weiteren Interessierten diskutiert und ausgewertet. Abschließend wird ein Projektleitfaden veröffentlicht, der das Projekt ausführlich dokumentiert und eine Hilfestellung für andere Kommunen bieten soll.

    Quelle: Pressemitteilung der DBU vom 27.01.2011

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